Hessischer Bildungsserver / Bildungsregion Frankfurt

Digitale Geographien. Wie neue Technologien Raum und Geographie verändern.

Thema Digitale Geographien. Wie neue Technologien Raum und Geographie verändern. freigegeben
Inhalt/Beschreibung

Das Potential der „Digitalisierung“ wird häufig mit jenem der industriellen Revolution gleichgesetzt. Das betrifft nicht zuletzt Fragen von Raum und Raumwahrnehmung. Bereits die Dampfmaschine und alles was ihr folgte ließ die Welt „schrumpfen“, weil Menschen und Waren plötzlich zuvor unüberwindliche Distanzen meistern konnten. Telefonie, aber mehr noch Emails, Skype, Facebook und Co. haben die Welt nun zu einem Dorf gemacht. Heute könnten wir mittels „Virtueller Realität“ die entferntesten Gegenden der Welt räumlich erfahren – von unserem Wohnzimmer aus. Dieser Wandel ist rasant und wuchtig. Die „Informationsflut“, mit der Menschen und Gesellschaft zunehmend konfrontiert sind, erfordert Anpassung und Lernprozesse. Digitale Geographien versuchen die räumliche Bedeutung dieses Wandels zu erfassen: Einerseits, indem Potentiale digitaler Datenerfassung und -verarbeitung für unser Verständnis von Raum und räumlichen Prozessen ausgelotet werden. Andererseits, indem „Digitalisierung“ als Forschungsgegenstand in den Blick genommen wird und damit die gesellschaftlichen und räumlichen Implikationen des digitalen Wandels.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

Aktuelle Themen und Perspektiven aus der GeographieGerne können auch interessierte Schülerinnen und Schüler an den Abendveranstaltungen teilnehmen!

Themenbereich Weiterentwicklung des Fachwissens, Didaktik und Methodik der Fächer, kompetenzorientierter Unterricht, Bildungsstandards
Fächer/Berufsfelder Geographie/Erdkunde, Gesellschaftslehre, Politik u. Wirtschaft
Zielgruppe(n) Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler
Schulform(en) Alle Schulformen
Veranstaltungsart Einzelveranstaltung
Bildungsregion Bildungsregion Frankfurt
Anbieter/Veranstalter
Frankfurter Geographische Gesellschaft (FGG), Universität Frankfurt
Mathias Rodatz (Generalsekretär der FGG)
Altenhöfer Allee 1 Geo-Zentrum
60438 Frankfurt am Main
Fon: 069 798-35175 
Fax:  
E-Mail: rodatz@geo.uni-frankfurt.de
Hinweis(e) Big Data in der geographischen ErdbeobachtungDas Copernicus-Programm der EU und ESA eröffnet mit der Sentinel- Satellitenflotte hervorragende Möglichkeiten der Nutzung von Fernerkundungsdaten. Die Kontinuität der Missionen ist bis 2030 gewährleistet und der Datenzugang frei. Der Vortrag skizziert die Breite der neuen Entwicklungen bei der Nutzung von Sentineldaten aus Sicht der Forschung. Schwerpunkt sind die laufenden Projektarbeiten am Jenaer Lehrstuhl zur regionalen und globalen Forstkartierung, Beiträge zu einer landwirtschaftlichen Ertrags-Abschätzung und Konzepte eines Bodenfeuchtemonitorings für die Thüringer Verwaltung.
Leitung Dr. Mathias Rodatz
Dozentinnen/Dozenten Prof. Dr. Christiane Schmullius (Universität Jena)
Dauer in Halbtagen 1
Zeitraum 30.01.2019 18:15 bis 19:45
Kosten 5,00€
Ort Universität Frankfurt, Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 10
Veranstaltungsnummer 0189451406
Interne Veranstaltungsnummer

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